Das gute alte Brainstorming ist zwar nicht tot, doch für manche riecht es bereits ein wenig verdächtig. Mit gutem Grund, denn wie fast jeder schon erlebt hat, erzeugen Brainstormings häufig keine wirklich überzeugenden Ergebnisse. Hier 11 nachvollziehbare Gründe weshalb:

1. Weil die Teilnehmer kein Wissen über den Kreativprozess oder kreative Denkstrategien besitzen und sich stattdessen zu 100% auf ihre Intuition und Tagesverfassung verlassen müssen.

2. Weil die Ziele viel zu vage sind und die Teilnehmer unterschiedliche Vorstellung vom Endergebnis haben.

3. Weil die Teilnehmer mental den Schritt aus dem Tagesgeschäft nicht schaffen!

4. Weil es selten gelingt die Gruppenanpassung und die Political Correctness während des Meetings aufzubrechen.

5. Weil die Vorgesetzten und Kunden der Teammitglieder keine radikale Kreativität einfordern. Manager denken ab einem gewissen Alter eher an die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes als sich auf risikoreiche Ideen einzulassen, die auf unbekanntes Terrain führen.

6. Weil die Meetingräume eher an moderne Schulräume erinnern als dass sie zu unkonventionellem Denken einladen.

7. Weil sich nur Insider unter den Teilnehmern befinden und Kunden oder fachfremde Personen als störend empfunden werden.

8. Weil bereits tausende Menschen tausende Stunden vor ihnen über das Thema nachgedacht haben. Freies Assoziieren, wie es im Brainstorming erfolgt, produziert meist nur leicht variierte Klischees. Für die Big-Idea sind gut präpariertes Material, tiefgreifendes Wissen und ungewöhnliche Methoden notwendig.

9. Weil die Teilnehmer nicht gelernt haben in Chancen und Möglichkeiten zu denken und stattdessen Profis im Aufspüren von Problemen und Hindernissen sind, die eine Idee bereits im Geburtsstadium vernichten.

10. Weil zu wenig Zeit und Aufmerksamkeit in die Ideenfindung investiert wird. Ideen sind zwar das erste Glied einer Wertschöpfungskette, aber die meisten Unternehmen erkennen dessen Wichtigkeit nicht.

11. Weil man versucht den Ideenfindungsprozess innerhalb der engen Strukturen des Unternehmens zu starten. Wenn es um wichtige oder revolutionäre Ideenansätze geht, ist dieser Versuch meist zum Scheitern verurteilt. Erfolgversprechender ist es, den Innovationsprozess mit einem externen Partner durchzuführen, der von den bestehenden Unternehmensstrukturen unberührt bleibt.

Wie man es besser macht?

Andreas Werner und Mario Pricken haben einen Traum: Ihre Kreativwerkzeuge sollen es Ideensuchenden ermöglichen, faktisch überall ein funktionierendes Innovation-Lab aufzuschlagen. Geht das? Ja, behaupten die beiden und treten mit ihrem Verlag den Beweis an.

Der Herbst gehört den kleinen Teams, davon sind die beiden Verlagsgründer zutiefst überzeugt. Denn in der nächsten Corona-Welle wird es an ihnen liegen, für das Unternehmen dringend benötigte Innovationen zu ersinnen. Doch dafür braucht es neue Werkzeuge und Methoden. Denn dicht an dicht in großen Gruppen, das geht gar nicht. Zermürbende Videocalls mit geringem Ideenoutput ebenso.

Nach mehr als 20 Jahren und dem Aufbau von über 300 Kreativteams haben Mario Pricken und Andreas Werner eine Lösung auf den Weg gebracht, die verlockend klingt: ein Innovation Lab, das sich innerhalb kürzester Zeit beinahe überall starten lässt.

Damit das selbst unerfahrenen Teams gelingen kann, bieten ihre Kreativ-Boxen ein paar unverzichtbare Zutaten: Kartensets, die ein geballtes Paket an Wissen oder Zukunftstrends in sich vereinigen. Sie wirken als Kreativmethoden, die die grauen Zellen der Teammitglieder durch inspirierende Fragen so richtig in Fahrt bringen. Unterstützt werden sie dabei von einem praxiserprobten Kreativprozess. Er lenkt das Team in die richtige Richtung und sorgt für ein inspirierendes Kreativklima. Zu guter Letzt enthält jede Box einen Video-Guide, in dem Mario Pricken alle wichtigen Fragen rund um das Kreativ-Lab kurz und prägnant beantwortet. In 46 Videos gibt er sofort anwendbare Tipps zur richtigen Vorbereitung, Moderation und Ideenbewertung sowie zur Anwendung der Kreativmethoden.

Zudem bietet der Verlag großformatige Rollup-Banner, auf denen sich die wichtigsten Spielregeln für das Team befinden. Wird eines der beiden Rollups im Meetingraum oder irgendeinem anderen Ort aufgestellt, weiß jedes Teammitglied sofort, in welcher Phase des Kreativprozesses es sich befindet. Nie mehr Chaosmeetings mit endlosen Diskussionen und frustrierten Teammitgliedern.

Der Verlag Mario Pricken startet im September 2021 mit sechs Boxen zu Themen wie Marketingkampagnen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Innovationen für Gastronomie und Hotellerie. „Für 2022 sind weitere fünf Boxen geplant, die unterschiedlichsten Branchen kreative Impulse liefern sollen“, erklärt Andreas Werner.

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