Es geht nicht darum Kreativteams zu motivieren, sondern die permanente Demotivation zu stoppen! Denn wo „Kreativmeeting“ drauf steht, ist selten „Kreativität“ drin. Hier 10 Spielregeln, wie man jedes Meeting garantiert sabotiert - oder eben zum Erfolg führt:

  1. Kreativmeetings starten oft völlig übereilt mit diffusen Zielen, was fast automatisch zu diffusen Ideen führt! Motto: Ich weiß zwar nicht, wo ich hin will, aber dafür bin ich schneller dort.
  2. In Kreativmeetings werden Ideen oft schneller gekillt als erdacht. Motto: Wir finden für jede Lösung ein Problem.
  3. Manche Kreativmeetings versuchen durch Erwartungs-, Zeit- und Budgetdruck zu inspirieren. Motto: Wir erwarten einen genialen Geniestreich – jetzt sofort!
  4. Kreativmeetings verlaufen ernsthaft, kompetent und professionell, herumspinnen ist lächerlich. Motto: Wer Spaß hat, arbeitet nicht!
  5. Kreativmeetings leiden unter Zeitdruck, was oft zu Kopien oder Klischees führt statt zu Big-Ideas. Motto: Nur Zeitdruck inspiriert – notfalls mit Hilfe von Internet und Büchern.
  6. Kreativmeetings nehmen den Mut, Neuland zu betreten, stattdessen setzt man auf »etablierte« Ideen. Motto: Was, das soll neu sein? Das habe ich ja noch nie gesehen!
  7. Zu Kreativmeetings werden nur Branchenprofis eingeladen, denn alle anderen stören bloß. Motto: Kreativ sind nur wir!
  8. Kreativmeetings erledigt man nebenbei, danach kommen die wirklich wichtigen Meetings. Motto: Ideen sind zwar das erste Glied einer Wertschöpfungskette, doch das schaffen wir nebenbei.
  9. Kreativmeetings wirken oft lahm, weil die Vorgesetzten oder Kunden keine radikale Kreativität einfordern. Motto: Wer Visionen hat, sollte einen Arzt konsultieren.
  10. Kreativmeetings sind von der Tagesverfassung abhängig: Schlechter Tag, schlechte Ideen! Motto: Inspiration durch Kreativitätstechniken oder strukturierte Kreativprozesse sind etwas für Anfänger.
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